Franz-Peter Tebartz-van Elst – diesen Namen muss man sich
einmal auf der Zunge zergehen lassen. Seit einigen Tagen ist sein minimal
ausgeprägter Hand zur Extravaganz eines der Lieblingsthemen der Presse, zeigt
er doch einmal mehr, was wir schon immer alle wussten: Die katholische Kirche
ist eine Ansammlung skrupelloser, weltfremder alter Männer. Stimmt ja auch
irgendwie.
Die Details, wie der Prunkbau „plötzlich“ ein paar
Milliönchen mehr kosten konnte als veranschlagt, lesen sich hingegen aber
weniger skrupellos als vielmehr humoresk: Eine Badewanne für 17.000 Euro, ein
Teich mit Koi-Karpfen, der Adventskranz an einem Seilzug, für den das neue Dach
aufgerissen werden muss.