... und die Schaffenskrise gratuliert recht artig!
150 - das ist nicht nur das Mindestgewicht in Kilogramm, dass man mittlerweile auf die Waage bringen muss, um es in ein Spitzenamt im Schlachtschiff der deutschen Parteienlandschaft zu schaffen - sondern auch eine verdammt lange Zeit, in der sich sehr viel Staub ansetzen kann.
Du, hochgeschätzte SPD, hast dich für Gerechtigkeit und Gleichheit eingesetzt und sogar den Nazis die Stirn geboten, als es nur die Wenigsten gewagt haben. Darauf kannst du mächtig stolz sein und wir erheben unsere Gläser
Aber mittlerweile - machen wir uns doch alle nichts vor - ist der Lack irgendwie ab, oder? Deine Spitzenkader schauen alle gleich schlaff aus, deine Themen sind alle gleichermaßen abgewetzt und so richtig viel Neues fällt dir auch nicht mehr ein. Das erinnert einen irgendwie an die Rolling Stones, und auch die können es ja einfach nicht bleiben lassen und schleppen sich genau wie du immer noch auf jede Bühne.
Liebe SPD, wir machen uns ernsthaft sorgen um dich und haben auch eine gute Idee, wie das wieder wird mit dir und der Macht: Schmeiß die Schweinswale aus der Parteiführung, mach wieder ein bisschen mehr Krawall und hol um Gottes Willen den Schröders Gerd wieder ins Boot. Mit ihm und seinen russischen Gasfreunden kannst du es vielleicht nochmal auf die Große Bühne schaffen. Oder eben einem gemeinsamen Ende mit den Rolling Stones entgegenzittern. Es ist deine Entscheidung.
Der Blog des Fürther Autorenduos "Die Schaffenskrise" über alles, was Dichter und Denker bewegt, antreibt und betrübt.
Dienstag, 21. Mai 2013
Dienstag, 2. April 2013
Friede den Stahlhütten
Eine sehr schöne Nachricht kommt heute
aus dem Ruhrgebiet: Der Pott ist so sauber wie noch nie. (Gut, diese
Überschrift der „Zeit“ dürfte im Überschwang der Gefühle getippt worden sein,
denn höchstwahrscheinlich war es zur Geburtsstunde Christi bestimmt noch eine
Ecke sauberer, aber wir wollen mal nicht so sein).
Also nehmen wir die Nachricht so,
wie sie ist, nämlich positiv und im Gegensatz zum 0-Grad-Frühling sogar
herzerwärmend. Die Kuttenträger in Gelsenkirchens Betonblocks weht morgens um
13 Uhr, wenn sie noch mit leichten Potwein-Kopfschmerzen zum Kiosk torkeln, um
sich eine Schachtel Kippen zu besorgen, ein erfrischender und Stickoxidfreier
Ostwind um die Nase. Niedergeschlagene Fans von Rot-Weiß Essen schöpfen neue
Lebensfreude beim Anblick der blühenden Kirschbäume, die sich im Stadtpark
aneinanderreihen wie sonst nur die ehemaligen Kumpel vor dem Arbeitsamt. In
Dortmund ist Borussen-Maskottchen Emma, die Flotte Biene, seit zwei Wochen
vermisst, weil sie vor lauter Blütendüften den Verstand verloren hat.
Die von der fränkischen Natur
schwerverwöhnte Schaffenskrise erkennt jedoch in diesem Wandel des Potts eine
einzigartige Chance für Deutschland: Natur statt Arbeit, liebe Bundesgenossen!
Wenn man sich die deutsche Landkarte genauer anschaut, sind die schönsten
Fleckchen Erde genau dort, wo kaum jemand Arbeit hat! Der Thüringer Wald, die Mecklenburgische
Seenplatte, die Sächsische Schweiz und jetzt auch noch das Ruhrgebiet.
Und wem hilft die Schufterei denn wirklich? Der Körper wird geschunden, die Natur unterjocht, Pflanzen und Tiere und Menschen leiden gleicherlei unter dem Joch der 40-Stunden-Woche. Daher der Tipp der Dichter, dieser heiligen Parasiten, an Angela Merkel und ihren kleinen Laufburschen Phili Rösler: Schafft die Jobs ab, schafft die Arbeit ab und führt Deutschland in ein sauberes, grünes Jahrhundert.
Und wem hilft die Schufterei denn wirklich? Der Körper wird geschunden, die Natur unterjocht, Pflanzen und Tiere und Menschen leiden gleicherlei unter dem Joch der 40-Stunden-Woche. Daher der Tipp der Dichter, dieser heiligen Parasiten, an Angela Merkel und ihren kleinen Laufburschen Phili Rösler: Schafft die Jobs ab, schafft die Arbeit ab und führt Deutschland in ein sauberes, grünes Jahrhundert.
Dienstag, 26. März 2013
Die europäische Familie
Die Europäische Union ist unbestritten
eine wunderbare Sache. Jahrhundertelange Fehden und Kriege sind vergessen,
Grenzen, für die Millionen von Menschen gestorben sind, quasi aufgehoben,
Franzosen und Deutsche liegen sich lachend in den Armen und trinken Weißbier
zum Baguette. Die schöne, neue Welt, so wie sie sein sollte.
Doch immer mehr kristallisiert
sich heraus, das Wohl doch nicht alles Kohl ist, was glänzt. Der Süden Europas
geht vor die Hunde und der Norden ruft: „Faulpelze!“ Der Norden ruft „Faulpelze!“
und der Süden malt Hitlerbärtchen auf Plakate. Der Süden malt Hitlerbärtchen
und Angela Merkel ist beleidigt. Und ständig droht der Zusammenbruch – und das
ironischerweise durch Konstruktionsfehler, die dafür sorgen, dass selbst Staaten wie Zypern und
Griechenland (nichts gegen euch, ihr beiden Perlen des Mittelmeers) das Kartenhaus
zum Einsturz bringen können.
Die Schaffenskrise empfiehlt:
Überdenkt das System noch einmal gründlich! Wenn wir schon eine große
europäische Familie sein wollen, dann müssen wir auch wie eine solche leben.
Das bedeutet, dass man den
kranken Opa trotzdem noch in den Arm nimmt, auch wenn er in seinem grenzdebilen
Zustand mal wieder das Bett vollgeschissen hat. Der zutättowierte Sohn, der zum
dritten Mal seine Ausbildung geschmissen hat und sich einer Rockergruppe
angeschlossen hat, wird zu Weihnachten ebenso liebevoll am Tisch empfangen wie
die heroinsüchtige Tochter, die ihren vierten Mann mit zum Essen bringt. Der
Vater ertränkt seine Sorgen im Suff, die Mutter in Tabletten, aber das Haus
zahlt sich irgendwie trotzdem ab.
Und am Ende des Tages kann man
frohen Mutes sagen: Es könnte immer noch schlimmer sein. Alle Europäer, die
schon zwischen den Jahren 1939 und 1945 das Vergnügen hatten, zu leben, werden
dies bestätigen können.
Donnerstag, 21. März 2013
Die Vorzeichen häufen sich
Ratten verursachen
beinahe-Kernschmelzen, Marder bringen reihenweise hochmoderne Vehikel zum
Stillstand, Biber stauen die sorgsam begradigten Flüsse und Wölfe lehren den
deutschen Mittelgebriglern wieder das fürchten. Kann man wirklich noch ruhigen
Gewissens von Zufällen reden?
Die Schaffenskrise verschließt
die Augen nicht vor der Wahrheit und warnt: Die Natur hat (endlich) die
Schnauze voll von den Menschen und begibt sich auf einen kollektiven Feldzug
gegen die Krone der Schöpfung!
Über Jahrtausende hat sie still
erduldet, hingenommen und geschwiegen, während ihre Flüsse vergiftet, ihre Wälder
gerodet, ihre Wiesen asphaltiert und ihre Tiere geknechtet wurde. Doch
pünktlich zur Inthronisierung von Francesco II. in Rom (denn der erste seines
Namens trägt seit über 20 Jahren das rot-gelbe Trikot eines lokalen
Fußballvereins und ist dem gemeinen Römer heiliger als jede Kutte) hat die
nächste Stufe des Vernichtungsfeldzugs begonnen und die Natur hat gezeigt, dass
es nur eine einzige Ratte braucht, um Zehntausende von Mensch-Maschinen
hinwegzufegen.
Wie ernst die Situation ist,
zeigt schon ein Blick auf die Auswahl der Mittel: Denn die Natur setzte beim
Angriff auf den Kernreaktor nicht auf irgendjemanden, sondern auf den James
Bond unter den krabbelnden und keuchenden Helfer: Die Ratte! Der kleine braune
Nager war schon beim letzten großen Aufbäumen gegen den Menschen im Mittelalter
ein treuer und wertvoller Verbündeter, als er die Beulenpest nach Europa
schleppte und vor allem Franzosen zu Hunderttausenden dahinraffte (well done,
by the way).
Wir raten euch: Kauft
Generatoren, buddelt Bunker, häuft Dosenravioli á la Fury und macht euch bereit
für den jüngsten Tag. Die Ratte wird uns alle drankriegen.
Montag, 18. März 2013
Bekennerschreiben der Schaffenskrise
Die Schaffenskrise ist wahrlich nicht alleine in diesen Tagen mit der großen Frage, die rund um den Globus (selbst im Vereinigten Königreich ihrer Majestät) alle Menschen ratlos innehalten lässt:
Was ist nur los im Staate Vaticano?
Noch vor wenigen Tagen wollten (einige wenige) Argentinier auf den Falklandinseln noch europäisch (oder zumindest britisch) werden, nun rudert der heilige Stuhl in Rom zurück und wird argentinisch.
Ein Gaucho als Papst!
Wo bleibt der jahrtausende alte europäische Geist?
Öffnet sich die katholische Kirche etwa doch?
Leider nein: Wenn schon ein Ausländer / Nichteuropäer zum ersten Male den Stuhle Petri erklimmen darf (mit 76 Jahren auch wortwörtlich), warum dann nicht der maximalpigmentierte Herr aus Ghana? Wenn nun selbst die USA toleranter sind als der Vatikan, wird man in Zukunft deutlich öfter dunkle Wolken über Rom sehen. Nicht auszudenken, was noch folgen könnte! (Kondomverbot in Deutschland? Mißbrauchsvorfälle in Nonnenklöstern?)
Was ist nur los im Staate Vaticano?
Noch vor wenigen Tagen wollten (einige wenige) Argentinier auf den Falklandinseln noch europäisch (oder zumindest britisch) werden, nun rudert der heilige Stuhl in Rom zurück und wird argentinisch.
Ein Gaucho als Papst!
Wo bleibt der jahrtausende alte europäische Geist?
Öffnet sich die katholische Kirche etwa doch?
Leider nein: Wenn schon ein Ausländer / Nichteuropäer zum ersten Male den Stuhle Petri erklimmen darf (mit 76 Jahren auch wortwörtlich), warum dann nicht der maximalpigmentierte Herr aus Ghana? Wenn nun selbst die USA toleranter sind als der Vatikan, wird man in Zukunft deutlich öfter dunkle Wolken über Rom sehen. Nicht auszudenken, was noch folgen könnte! (Kondomverbot in Deutschland? Mißbrauchsvorfälle in Nonnenklöstern?)
Mittwoch, 13. März 2013
Die katholische Kirche und das größte Ablenkungsmanöver der Welt
In Rom tagt der/die/das Konklave
(so ganz sicher sind sich die Zeitungen bezüglich des Artikels nicht) und die
ganze Welt schaut derweil… auf einen Kamin!
So weit ist es gekommen! Da
schließen sich 117 alte Männer in einen gut klimatisierten Raum und schwupps
gibt es auf der Welt kein anderes Thema. Alle verfügbaren Kameras sind auf den
Schlot gerichtet, der munter vor sich hinglimmt, denn niemand will den Moment
verpassen, als erster zu schreien/twittern/frohlocken: Weißer Rauch! Weißer Rauch!
Dienstag, 12. März 2013
Keep calm and defend the Falklands!
Die Bewohner der Falklandinseln, rund 2500 Stück an der Zahl, haben nicht viel - eine jährliche Durchschnittstemperatur von 5,5 Grad, ein bisschen Wind, Meer und Schafe - und nicht einmal einen offiziellen Namen ihrer Insel:
Die Briten nennen sie Falkland Islands, die Argentinier Islas Malvinas.
Die Briten nennen sie Falkland Islands, die Argentinier Islas Malvinas.
Und genau da liegt das Problem dieser raubeinigen Menschen, auf das die Welt seit kurzem gebannt schaut, fernab von Wahlgängen alter Kuttenträger in Italien und Actionperversierungen abgehalfterter Romantikkomödianten in Hamburg -
Wem gehört die atlantische Inselgruppe vor der Haustüre von Buenos Aires?
Die Schaffenskrise geht dieser wichtigen Frage in gewohnt investigativer Manier auf den Grund, entsendete sie doch bereits vor 3 Jahren eine Delegation nach Argentinien und unterwandert sie zudem just in diesem Moment die britische Schaltzentrale an der Themse.
Montag, 11. März 2013
Frauen und Männer uns alles dazwischen
Die Schaffenskrise fasst ja auch mit großer Freude heiße Eisen an, doch bei
diesem musste selbst wir ein bisschen mit uns kämpfen: Der Sexismus. (Um es
vorweg zu nehmen und keine Fehlinterpretationen aufkommen zu lassen: Wir sind klar
gegen jede Form von Belästigung, Druck und Angst zwischen und innerhalb der Geschlechter)
Er ist allgegenwärtig, wurde
losgetreten von einem Herrenwitz aus der FDP und dem dazugehörigen Artikel
eines Sexismusopfers, einer jungen, scheinbar für alternde Politiker nach dem
dritten (oder sechsten) Glas Rotwein recht nett anzusehenden Dame – die
zufällig auch noch für den Stern, Deutschlands schwarzem Schaf unter den „Politikblättern“,
schreibt.
Der #aufschrei, der folgte, war
beispiellos und wurde nur noch von den Pro-Frauen-Anti-Männer-Demonstrationen
überboten, die zeitgleich den indischen Subkontinent erbeben ließen (aber das
ist eine ganz andere, viel traurigere und eigentlich auch viel wichtigere
Geschichte…) Plötzlich stellte sich heraus, dass scheinbar jede Frau in ihrem Leben
schon mindestens einmal Opfer von Sexismus war, angefummelt, angegafft, blöd
angemacht wurde. Das ist schlimm, ohne Frage und auch überraschend für uns, die
wir als Kinder der 80er Jahre in einer Gesellschaft groß geworden sind, die scheinbar
nie einen Zweifel an der Gleichheit und Wertschätzung zwischen den Geschlechtern
kannte.
Und nun das: Von einem Tag auf
den anderen muss man sich schämen, Mann zu sein. Es wird deutlich, dass wir
doch nur Affen sind, lüsternde, widerliche, vor Schweiß und Sperma triefende
Primaten, getarnt in Nadelstreifenanzügen und Hippster-Outfits. Da hinterfragt
man zwangsläufig sehr viel. Darf man seinen Kolleginnen noch Komplimente zur
neuen Frisur machen oder bedeutet das die Kündigung? Wie lange darf man Mädels
abends in der Bar anschauen, ohne vor die Tür gesetzt zu werden? Darf man sich
auf der Straße nach kurzen Röcken umdrehen oder ist das ein Fall für den
Untersuchungsrichter? Muss ich bei Hip-Hop-Videos schnell umschalten?
Doch halt! Sind nicht auch wir
Männer Opfer von Sexismus? Bei Umzügen schleppen stets wir die Bauernschränke,
während sich Frauen auf Zimmerpflanzen beschränken. Immer müssen wir in die
oberen Regale greifen, nur weil wir im Durchschnitt so missgestaltet groß
daherkommen im Vergleich zur Damenwelt. Und ganz nebenbei – und das kann jeder
bestätigen, der schon einmal nach 2 Uhr nachts in einer gutgefüllten Bar oder
Disko unterwegs war oder schlimmstenfalls auch noch einen Job hinter dem Tresen
innehatte – haben auch Frauen einen scheinbar sehr ausgeprägten Hang zum
Arschgrabschen, Anfummeln und auf dreisteste Art blöd anmachen. Werden wir hier
nicht auch aufs gröbste auf unser Geschlecht reduziert, nicht mehr als Mensch,
sondern nur noch als Objekt wahrgenommen? Wird hier nicht auch unsere
Integrität mit Füßen getreten?
Aber wir Männer machen darum
keinen #aufschrei. Warum eigentlich nicht? Die Zeit wäre reif!
Freitag, 1. März 2013
Der Papst tritt zurück...
...und wir fragen uns: Darf der das denn überhaupt?
Ist Papst also doch nur ein Beruf wie jeder andere? Ist Bene also gar nichts anderes als all die Baggerfahrer und Aldi-Regalauffüllerinnen?
Der Stellvertreter Gottes auf Erden kann also sein Amt niederlegen und sich entstellvertreten.
Dies wirft doch einige unbeantwortete Fragen auf:
Zahlt Gott Benes Rente oder in welche Rentenkasse hat er eingezahlt?
Musste er eine schriftliche Kündigung beim Lieben Gott einreichen?
Wie lang ist die Kündigungsfrist im heiligen Dienst?
Hat er seinem nachfolger einen Schokokeks auf dem heiligen Stuhl hinterlassen als Zeichen seines guten Willens?
Wir werden es wohl nie erfahren.
Was wir aber wissen, ist Benes Zukunft als Razipopazzi: Er zieht mit einer Horde scharfer Jungfrauen zusammen und verbringt den letzten Wegabschnitt auf seiner irdischen Reise quasi ganz nach der Paradiesvorstellung islamistischer Märtyrer.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Razi nach dem Ende seines Pontifikats mehr für die interreligiöse Aussöhnng tun wird als in seinen acht "Wir sind Papst"-Jahren.
Also Razi, geiler Bock, viel Spaß mit deinen Stuten! Lass knacken und hol dir keinen Tripper!
Ist Papst also doch nur ein Beruf wie jeder andere? Ist Bene also gar nichts anderes als all die Baggerfahrer und Aldi-Regalauffüllerinnen?
Der Stellvertreter Gottes auf Erden kann also sein Amt niederlegen und sich entstellvertreten.
Dies wirft doch einige unbeantwortete Fragen auf:
Zahlt Gott Benes Rente oder in welche Rentenkasse hat er eingezahlt?
Musste er eine schriftliche Kündigung beim Lieben Gott einreichen?
Wie lang ist die Kündigungsfrist im heiligen Dienst?
Hat er seinem nachfolger einen Schokokeks auf dem heiligen Stuhl hinterlassen als Zeichen seines guten Willens?
Wir werden es wohl nie erfahren.
Was wir aber wissen, ist Benes Zukunft als Razipopazzi: Er zieht mit einer Horde scharfer Jungfrauen zusammen und verbringt den letzten Wegabschnitt auf seiner irdischen Reise quasi ganz nach der Paradiesvorstellung islamistischer Märtyrer.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Razi nach dem Ende seines Pontifikats mehr für die interreligiöse Aussöhnng tun wird als in seinen acht "Wir sind Papst"-Jahren.
Also Razi, geiler Bock, viel Spaß mit deinen Stuten! Lass knacken und hol dir keinen Tripper!
Dienstag, 15. Januar 2013
Lieber Lance,
schön, dass du endlich mit deinem Doping-Geständnis angekommen bist. Und stilechter Amerikaner, der du bist, hast du dich nicht irgendjemandem, sondern der Landesmutti Oprah Winfrey anvertraut. Die Aufnahmen sind noch nicht ausgestrahlt, aber sie wird ihren klugen Kopf und ihren schwergewichtigen Blick keine Sekunde von dir genommen haben und dich mit einer Mischung aus Mitgefühl und Verachtung bedacht haben, so viel wagen wir uns zu prognostizieren. Und das Land wird ihre Meinung teilen und seinem von Häme durchzogenem Herz ein Fleckchen Verständnis für dich aufbringen und sich darauf vorbereiten, den goldenen Reiter wieder in seiner Mitte aufzunehmen.
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